Fort- und Weiterbildung
Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Basis für die täglichen Aufgaben, denen wir uns stellen möchten.
Daher bietet die Jugendhilfe Rischborn den Kolleginnnen und Kollegen zahlreiche Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung sowie diverse Schulungen.
Zukünftig werden absolvierte Veranstaltungen in einem Fortbildungspass dokumentiert.
Flächendeckend werden alle Mitarbeitenden geschult in:
* Weiterbildung zum systemischen Berater in der Jugendhilfe
* Deeskalationsmethoden nach PART®
* Konfrontative Pädagogik nach Oehlemann und Lempert
Weitere Themen interner Fortbildungen sind u.a.:
* Zielplanung nach PART
* Unternehmensführung mit der BSC
* Besonnen handeln bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII
* Trauerarbeit - Umgang mit Verlust und Tod
* Elemente religiöser Bildung im pädagogischen Alltag
Bei Interesse können diese Inhalte auch anderen Institutionen zur Verfügung gestellt werden. Bitte sprechen Sie uns an.
Newcomer
Newcomer-Treffen
Orientiert an den Bedarfen des Arbeitsalltags möchten wir in diesen Seminaren unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Grundkenntnisse und Fertigkeiten für ihren jeweiligen Arbeitsbereich vermitteln. Dabei ist es uns wichtig, alle Mitarbeitenden über die Standards in der Jugendhilfe zu informieren.
Zielgruppe sind MitarbeiterInnen, die sich neu in der Jugendhilfe Rischborn engagieren sowie BerufspraktikantInnen, FSJler und BfDler.
Dazu haben wir ein jährlich wiederkehrendes Curriculum entwickelt, dass durch aktuelle Themen ergänzt wird. Dazu gehören z.B.:
- SMARTe Zielplanung im Hilfeprozess
- Einblicke in Krankheits- und Störungsbilder
- Berufswegeplanung
- Einführung in die Möglichkeiten von Videogestützen Beratungstechniken (VHT, VIB und VST)
- Verwaltungsabläufe und Kassenführung
- Deeskalationsmethoden
- Erkennen von Kindeswohlgefährdung und Handlungsstrategie
Systemischer Berater
Weiterbildung: Systemischer Berater in der Jugendhilfe
In Kooperation mit der Remenhof Stiftung in Braunschweig bietet die Jugendhilfe Rischborn die Weiterbildung zum "Systemischen Berater in der Jugendhilfe" an.
Aus einem Inhouse-Seminar entstanden vermittelt dieses Seminar in zehn Tagesseminaren die wesentlichen Inhalte der systemischen Beratung mit dem eindeutigen Schwerpunkt der aktivierenden Elternarbeit.
Stefan Walendy, Kersten Walter (DJFR) und Michael Wischnowski (Remenhof) haben ein Konzept mit Workshopcharakter erarbeitet, bei dem vor allem durch praktische Übungen die Rolle und Haltung des systemischen Beraters entwickelt wird.
Die Weiterbildung ist auch für MitarbeiterInnen anderer Institutionen und Jugendämter offen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie von Eckart Schulte (Regionalleiter) unter: 05371/ 721-857
PART
PART - Schulung
Die Konfrontation mit aggressivem und gewalttätigem Agieren durch Jugendliche gehört zum Alltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Jugendhilfeeinrichtungen.
Wir verstehen solche Verhaltensweisen der Jugendlichen als ihre Möglichkeit auf für sie belastende Situationen zu reagiern. Handlungsalternativen müssen von ihnen erst erfahren und erlernt werden. Daher ist es uns wichtig, auf konfliktreiche Situationen möglichst schon im Vorfeld deeskalierend einzuwirken. Im Falle einer tatsächlichen Konfrontation muss überlegt und fachlich gehandelt werden, ohne selbst Grenzen zu überschreiten und zur Eskalation beizutragen. Ein Beitrag hierzu ist, dass wir alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, seien es Pädagogen, Hauswirtschaftskräfte oder Verwaltungskräfte in dem PART-Programm schulen.
PART steht für "Professional Assault Response Training", was zu Deutsch "Professionell handeln in Gewaltsituationen" meint. Dieses Programm legt Wert darauf, jederzeit professionell mit aggressiven Jugendlichen zu arbeiten und dabei sich selbst und andere aber auch den Aggressor vor Schaden zu bewahren.
Die Schulungen werden durch eigens ausgebildete Mitarbeiter der Jugendhilfe Rischborn durchgeführt. Mit dieser Methode ist es uns gelungen, die Zahl der körperlichen Übergriffe drastisch zu reduzieren.
Die Schulungen können auch von anderen Institutionen und Jugendämtern angefragt werden.


